Julia Görges kann Justine Henin nur im ersten Satz Paroli bieten

28.04.2010 | Stuttgart
Julia Görges hat toll gekämpft und die 4200 Zuschauer in der Porsche-Arena mitgerissen - doch das Match gegen Justine Henin hat sie verloren. Die 21-jährige Fed-Cup-Spielerin vom TC Moers, die mit einer Wildcard ins Hauptfeld des Porsche-Tennis-Grand-Prix gekommen war, verabschiedete sich am Mittwoch als letzte deutsche Spielerin aus dem Turnier. In ihrem Erstrunden-Match unterlag sie der siebenfachen Grand-Slam-Siegerin aus Belgien 7:6, 6:1.

"Ich hatte mir fest vorgenommen, aggressiv gegen sie zu spielen und war deshalb nicht überrascht, dass es im ersten Satz so gut für mich gelaufen ist", sagte Julia Görges, die aktuelle Nummer 73 der WTA-Weltrangliste. "Natürlich hatte ich Respekt vor Justine, aber man darf auch nicht zu viel Respekt haben, sondern muss an die eigene Stärke glauben und davon überzeugt sein, auch so eine Spielerin schlagen zu können. Ich hatte dann ja auch die Chance zum Satzgewinn, konnte sie aber nicht nutzen. Natürlich weiß ich nicht, wie das Match ausgegangen wäre, wenn ich den ersten Satz gewonnen hätte. Die Chance auf den Sieg wäre aber auf jeden Fall größer gewesen. Ich habe in diesem Match trotz der Niederlage viel gelernt."

"Julia spielte heute wirklich sehr gut. Sie servierte hart und setze mich im ersten Satz stark unter Druck", sagte Justine Henin. "Wenn man auf diesem Platz erst einmal in der Defensive ist, ist es sehr schwer, auf Angriff umzuschalten." Der Porsche-Tennis-Grand-Prix ist für die ehemalige Weltranglistenerste das fünfte Turnier seit ihrem Comeback. In der nächsten Runde trifft sie auf ihre Landsfrau Yanina Wickmayer. Die aktuelle Nummer 12 der WTA-Weltrangliste gewann ihr Erstrunden-Match gegen Francesca Schiavone (Italien) ohne größere Probleme 6:3, 6:3. Justine Henin: "Das wird sicherlich sehr spannend. In Melbourne kämpften wir in einem engen Match bereits über drei Sätze. Ich freu mich schon sehr auf die Begegnung."

Im ersten Match des Tages setzte sich Jelena Jankovic (Serbien) 6:2, 6:2 gegen Gisela Dulko (Argentien) durch. Für die 25-jährige Nummer 7 der Welt ist das Stuttgarter Traditionsturnier eine Art Heimspiel: Sie ist bereits zum siebten Mal am Start und hat den Porsche-Tennis-Grand-Prix 2008 gewonnen. In der zweiten Runde trifft sie auf Tsvetana Pironkova (Bulgarien). Klare Siege holten auch Victoria Azarenka (Weißrussland) und Samantha Stosur (Australien): Azarenka triumphierte 6:1, 6:4 über Flavia Pennetta (Italien) und trifft in der zweiten Runde auf Anna Lapushchenkova (Russland). Stosur bezwang Marion Bartoli aus Frankreich 6:2, 6:1. Ihre nächste Gegnerin in der Porsche-Arena ist Alexandra Dulgheru (Rumänien).

Traurig verabschiedete sich die starke Qualifikantin Selima Sfar (Tunesien) vom Stuttgarter Publikum. Nachdem sie den ersten Satz gegen Lucie Safarova (Tschechien) souverän 6:2 gewonnen hatte, musste sie beim Stand von 0:3 aufgrund einer Knöchelverletzung aufgeben. Die 23-jährige Tschechin trifft am Donnerstag auf die topgesetzte Caroline Wozniacki (Dänemark), die neue Nummer 2 der Welt.

In den beiden ersten Zweitrunden-Matches setzen sich überraschend die Israelin Shahar Peer 6:3, 6:7, 6:2 gegen die Polin Agnieszka Radwanska und die Chinesin Na Li gegen die Vorjahressiegerin Svetlana Kuznetsova aus Russland 6:3, 7:5 durch. Mit Radwanska und Kuznetsova sind die ersten zwei gesetzten Spielerinnen des Turniers ausgeschieden.

Im Doppel benötigten Liezel Huber (USA) und Jelena Jankovic (Serbien) drei Sätze, um die ungarisch-südafrikanische Paarung Katalin Marosi/Chanelle Scheepers 2:6, 6:3, 10:7 zu besiegen. Ebenfalls eine Runde weiter kamen Kveta Peschke (Tschechien) und Katarina Srebotnik (Slowenien) durch ein 6:4, 7:5 gegen das polnisch-tschechische Doppel Klaudia Jans/Vladimira Uhlirova.

"Ich hatte mir fest vorgenommen, aggressiv gegen sie zu spielen und war deshalb nicht überrascht, dass es im ersten Satz so gut für mich gelaufen ist", sagte Julia Görges, die aktuelle Nummer 73 der WTA-Weltrangliste. "Natürlich hatte ich Respekt vor Justine, aber man darf auch nicht zu viel Respekt haben, sondern muss an die eigene Stärke glauben und davon überzeugt sein, auch so eine Spielerin schlagen zu können. Ich hatte dann ja auch die Chance zum Satzgewinn, konnte sie aber nicht nutzen. Natürlich weiß ich nicht, wie das Match ausgegangen wäre, wenn ich den ersten Satz gewonnen hätte. Die Chance auf den Sieg wäre aber auf jeden Fall größer gewesen. Ich habe in diesem Match trotz der Niederlage viel gelernt."

"Julia spielte heute wirklich sehr gut. Sie servierte hart und setze mich im ersten Satz stark unter Druck", sagte Justine Henin. "Wenn man auf diesem Platz erst einmal in der Defensive ist, ist es sehr schwer, auf Angriff umzuschalten." Der Porsche-Tennis-Grand-Prix ist für die ehemalige Weltranglistenerste das fünfte Turnier seit ihrem Comeback. In der nächsten Runde trifft sie auf ihre Landsfrau Yanina Wickmayer. Die aktuelle Nummer 12 der WTA-Weltrangliste gewann ihr Erstrunden-Match gegen Francesca Schiavone (Italien) ohne größere Probleme 6:3, 6:3. Justine Henin: "Das wird sicherlich sehr spannend. In Melbourne kämpften wir in einem engen Match bereits über drei Sätze. Ich freu mich schon sehr auf die Begegnung."

Im ersten Match des Tages setzte sich Jelena Jankovic (Serbien) 6:2, 6:2 gegen Gisela Dulko (Argentien) durch. Für die 25-jährige Nummer 7 der Welt ist das Stuttgarter Traditionsturnier eine Art Heimspiel: Sie ist bereits zum siebten Mal am Start und hat den Porsche-Tennis-Grand-Prix 2008 gewonnen. In der zweiten Runde trifft sie auf Tsvetana Pironkova (Bulgarien). Klare Siege holten auch Victoria Azarenka (Weißrussland) und Samantha Stosur (Australien): Azarenka triumphierte 6:1, 6:4 über Flavia Pennetta (Italien) und trifft in der zweiten Runde auf Anna Lapushchenkova (Russland). Stosur bezwang Marion Bartoli aus Frankreich 6:2, 6:1. Ihre nächste Gegnerin in der Porsche-Arena ist Alexandra Dulgheru (Rumänien).

Traurig verabschiedete sich die starke Qualifikantin Selima Sfar (Tunesien) vom Stuttgarter Publikum. Nachdem sie den ersten Satz gegen Lucie Safarova (Tschechien) souverän 6:2 gewonnen hatte, musste sie beim Stand von 0:3 aufgrund einer Knöchelverletzung aufgeben. Die 23-jährige Tschechin trifft am Donnerstag auf die topgesetzte Caroline Wozniacki (Dänemark), die neue Nummer 2 der Welt.

In den beiden ersten Zweitrunden-Matches setzen sich überraschend die Israelin Shahar Peer 6:3, 6:7, 6:2 gegen die Polin Agnieszka Radwanska und die Chinesin Na Li gegen die Vorjahressiegerin Svetlana Kuznetsova aus Russland 6:3, 7:5 durch. Mit Radwanska und Kuznetsova sind die ersten zwei gesetzten Spielerinnen des Turniers ausgeschieden.

Im Doppel benötigten Liezel Huber (USA) und Jelena Jankovic (Serbien) drei Sätze, um die ungarisch-südafrikanische Paarung Katalin Marosi/Chanelle Scheepers 2:6, 6:7, 10:7 zu besiegen. Ebenfalls eine Runde weiter kamen Kveta Peschke (Tschechien) und Katarina Srebotnik (Slowenien) durch ein 6:4, 7:5 gegen das polnisch-tschechische Doppel Klaudia Jans/Vladimira Uhlirova.

Quelle: Pressemeldung Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

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